Allgemein, Persönlich, Reise

Wienreise mit Kindern. Eine Familien-Fotoreportage

Da meine Familie und ich viel reisen und gerne unterwegs sind, habe ich bewusst unseren Trip nach Wien ausgewählt, um ihn als „Reportage“ fotografisch fest zu halten. Das war für mich eine Premiere, denn wenn ich im Urlaub bin, denke ich nicht ans „Arbeiten,“ sondern nur daran, schöne Bilder für uns als Familie und unsere Erinnerungen zu machen. Es war eine gute Erfahrung, dieses Projekt zu machen und ich habe vor, für die nächsten Reisen ebenso als „Reporterin“ unterwegs zu sein. Es hat so viel Spass gemacht und mein Fotografinnen-Herz war begeistert, echte, bodenständige und wahre Bilder aus dem Leben zu machen! Nicht nur (viele!) Fotos sind in diesem Beitrag zu sehen, sondern ich gebe auch meine persönlichen Tipps, wie man eine wertvolle Wienreise mit Kindern gestalten kann. Los geht’s!

Februar 2018. Zwei Familien, eine Fotografin, ein Airbnb. 5 Tage in der österreichischen  Hauptstadt.

Nachdem wir die Weichnachtsferien mit meinen Bruder und seiner Familie (zu elft!) fast drei Wochen lang in unserem Haus glücklich und unverletzt überleben haben, konnten wir den gemeinsamen Kurzurlaub kaum erwarten.

Tipp Nr. 1: Zusammen teilten wir uns eine Wohnung, die wir auf Airbnb gefunden hatten. Unsere Hosts waren nett und sehr zu empfehlen. Mittlerweile sind mir für Familienreisen Privatwohnungen bzw. Ferienwohnungen mit Selbstverplegung viel lieber als Hotels. Bei Städtetrips laufen die Kinder den ganzen Tag mit durch die Stadt (an einem Tag haben wir 16 000 Schritte gemacht!) und am Abend sind sie, zurecht, ausgepowert. Während wir unsere Kinder bekochen, können sie sich ausruhen und gemütlich auf dem Sofa KIKA schauen. Das ist viel besser als am Abend noch ins Restaurant zu gehen, wo die Kinder aus lauter Übermüdung zu Monstern mutieren. Da ist nur Stress für alle vorprogrammiert.

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Auf Entdeckungstour mit 5 Kinder und 4 Erwachsenen:

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…Kinder die unglücklich sind, gehört auch dazu…

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Tipp Nr. 2: Besuch im Belvedere Museum 

Der Grund für unseren Besuch im Belvedere waren tatsächlich die Werke von Gustav Klimt. Was ich nicht erwartet hatte: plötzlich vor Kunstwerken von Claude Monet und Vincent van Gogh (nicht mal hinter Sicherheitsglas) zu stehen! Grandios! Schön war auch die Entdeckung von Künstlern, von denen ich davor nie gehört hatte, wie z. B: Johann Knapp.

Die Kinder waren die ganze Zeit an den Werken interessiert und sind mit Begeisterung durch die Ausstellung gegangen. Der Anfang war ein bisschen chaotisch, weil sie die Bilder gerne angefasst hätten, aber nach einer klaren Ansage von uns (und einer vom Personal) hatten unsere Mini-Kunstliebhaber die Regel verstanden.

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Tipp Nr. 3: Schmetterling Haus

Das ist bestens geeignet für eine Abwechslung nach dem Motto „short and sweet“ und kann bequem zwischen Stadterkundung, Restaurant oder Shopping untergebracht werden. 20 bis 30 Minuten verbringt man in der Regel dort und es ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Haus ist relativ klein und der Rundgang im Nu geschafft. Wir sind 2 Runden gelaufen. Ich wäre noch viel länger geblieben, aber wir hatten noch ganz kurzfristig einen Tisch bei Figlmüller reserviert bekommen – und diese Chance wollten wir nicht verpassen!

 

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Tipp Nr. 4: Prater (okay … das ist jetzt kein richtiger Wien-Insider-Tipp, ich weiss!) auch wenn mehr als die Hälfte der Attraktionen geschlossen war, der Spaziergang (nach der obligatorischen Runde im Riesenrad) war für die Kinder ein grosses Abenteuer. Sie mussten sich nämlich an vielen Gespenstern und Geisterbahnen vorbei schleichen!

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Tipp Nr. 5: Wer mit dem Flugzeug reist, sollte unbedingt den CAT City Airport Train nehmen. Die Kinder reisen kostenlos, Gepäckabgabe erfolgt (Check-In) direkt am Bahnhof. Es kann also sein, dass das Gepäck unabhängig von einem selbst schon auf dem Weg zum Flughafen ist. Wir durften so die letzten Stunden vor dem Flug ohne die Last des Gepäcks noch die Stadt geniessen. Und mussten das Gepäck auch nicht nochmal tragen. Das nächste Wiedersehen war dann tatsächlich an der Gepäckausgabe nach der Landung. Einfach genial! In dieser Zeit kann man z.B vom Bahnhof zum Hundertwasserhaus laufen (15 Minuten mit Kindern) und dort dieses berühmte Bauwerk anschauen. Ich persönlich bin überhaupt kein Fan von diesem Haus, aber ich finde die Malerei von Hundertwasser faszinierend. Das Haus wirkt heruntergekommen, es strahlt einfach nicht. Das Café hingegen ist himmlisch! Der nette Herr, der uns begrüßte, war sehr unterhaltsam und hat uns die ein oder andere Geschichte über das Hunderwassserhaus erzählt. Ausserdem kann man auch ein Video anschauen, während man seine Getränke trinkt. Sehr empfehlenswert !

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Als letztes habe ich noch einen Buchtipp: Wiener Melange In Wien gekauft und noch in Wien durchgelesen!

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Wien war jahrelang auf unserer „Bucketlist“ für Reisen mit der Familie. Endlich war es Anfang 2018 soweit. Der Winter hatte uns mit einer Kältefront fest im Griff. Dennoch haben wir es genossen, diese sehr europäische und elegante Stadt zu erkunden.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat Euch gefallen, informiert oder inspiriert. Ich freue mich auf Rückmeldungen!

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